Teil 2: Auf eine Schwangerschaft vorbereiten – Ernährung verbessern

Im diesem zweiten Teil zum Thema Schwangerschaft vorbereiten soll es um die Ernährung und Nährstoffversorgung gehen.Wenn du deine Ernährung verbessern möchtest, findest du hier einige Tipps.

In der Natur gilt die Regel, dass ein Körper umso besser für Nachkommen geeignet ist, je gesünder, kräftiger und besser versorgt er ist. Bei Tieren ist uns das klar: sie bekommen umso mehr Nachkommen, je besser sie mit Nahrung versorgt sind. Eigentlich logisch, oder?

In der Natur überleben die Nachkommen, die stark und widerstandskräftig sind, und nicht bei Kälte oder einer anderen ersten Herausforderung sterben, oder dem ersten Fressfeind erliegen. Die Evolution sieht also vor, dass die Eltern mit der besten körperlichen Voraussetzung am meisten und daher am leichtesten Nachkommen bekommen.
Seltsamerweise denken bei uns Menschen viele nicht daran. Doch wir unterliegen diesen Regeln nach wie vor, auch wenn bei uns auch schwache und unterentwickelte Kinder überleben werden. Wie viele Paare essen täglich nur Fastfood, Zucker und leere Kohlenhydrate, und versuchen dann über Jahre, mit künstlichen Methoden ein Kind zu bekommen, weil es natürlich nicht klappt….

Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie stark die Natur ist, und bei wie katastrophalen Umständen und Versorgungen eine Frau noch schwanger wird und ein gesundes Kind zur Welt bringt. (-:

Bei den körperlichen Voraussetzungen zu beginnen macht nicht nur für die Fruchtbarkeit, sondern eben auch für die körperliche Konstitution des werdenden Kindes sehr viel Sinn. Und es ist der Faktor, bei dem wir besonders einfach selbst ansetzen und ihn beeinflussen können.

Dieser Bereich ist natürlich vor allem für die Mutter wichtig, aber auch der Vater kann von diesen Faktoren profitieren. Viele Paare bekommen keine Kinder, nur, weil einer der Eltern mit Schadstoffen belastet ist oder die Nährstoffversorgung nicht stimmt. Und das trifft auch für den Mann zu! Dass immer mehr Paare kinderlos bleiben, hat seine Gründe. Dazu zählt die bei vielen katastrophale Ernährung (also mangelnde Nährstoffversorgung) und die stetige Zunahme von Belastungen aus der Umwelt wie Schadstoffe, hormonähnlich wirkende Stoffe, aber auch die vielfältigen Strahlungen.

Nährstoffversorgung verbessern – Gewohnheiten ändern

Es gibt offizielle Empfehlungen für Nahrungsergänzung für die Frau, die schwanger werden möchte. Diese werden oft von Frauenärzten mitgeteilt, und es gibt sogar spezielle Produkte nur für diese Zielgruppe. Besonders auf die Versorgung mit Folsäure wird viel Wert gelegt.

Nahrungsergänzung in dieser Form ist aber nur die eine Sache, und sie kann und sollte nicht eine gesunde und abwechslungsreiche, frische Nahrung ersetzen.

Nährstoffmängel können zu verminderter Fruchtbarkeit führen

Wenn du dich halbwegs normal ernährst, wird das bei dir nicht das Thema sein. Jedoch kannst du das Wohlbefinden und die Gesundheit deines Kindes maßgeblich verbessern, wenn du auf eine wirklich gesunde Ernährung achtest! Zudem wird dein eigener Körper die Schwangerschaft besser durchleben. Du wirst weniger unschöne Beschwerden haben, dich fitter fühlen, und weniger an den Folgen von Nährstoffverlusten leiden. Dazu gehören Haarausfall, zunehmende Probleme mit den Zähnen oder die Schwangerschaftsübelkeit. Es gibt die Theorie, nach der sie eine Erscheinung von Vitamin B Mangel ist. Und in vielen Fällen verschwand sie auch mit einer zusätzlichen Einnahme des Vitamins.
Die Natur wird während einer Schwangerschaft immer zuerst das Kind versorgen, und wenn nicht genügend Nährstoffe da sind, werden sie dem Körper der Mutter abgezogen.

Dazu kommt, dass beispielsweise eine gesunde Ernährung das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und andere möglichen Probleme verringert. Wenn du schon vorher beginnst, deine Ernährungsgewohnheiten zu ändern, ist das viel leichter und viel besser. Dein Körper hat Zeit zum Regenerieren und Auffüllen der Nährstoffdepots. Und dass, bevor er ein Baby versorgen muss. Und zudem wirst du während einer Schwangerschaft weniger Nerv und Energie haben, Gewohnheiten zu verändern. Aus meiner Arbeit als Gesundheitscoach weiß ich, dass eine Änderung von Gewohnheiten umso schwerer wird, je mehr wir anderen Stressfaktoren oder Belastungen ausgesetzt sind. Kümmere dich also am besten vorher darum.

Du siehst, mit einer guten Versorgung nützt du dem späteren Kind und deinem eigenen Körper.

Tipps für eine gute Nährstoffversorgung

Dein Kind wird auch gesund zur Welt kommen, wenn du täglich Süßigkeiten und Fastfood isst. In diesem Beitrag geht es mir aber darum, wie du dich optimal vorbereiten und dir und deinem Kind bestmögliche Bedingungen schaffen kannst.
Ich empfehle dir auf der Ebene der Ernährung: (Achtung – keine Garantie für Vollständigkeit. Wende dich für eine Beratung an deinen Frauenarzt oder einen Ernährungsberater)

  • vor allem frische und biologische Lebensmittel zu essen, und diese sehr vielfältig und abwechslungsreich
  • die wenigst möglich verarbeitet sind und keine chemischen Zusatzstoffe enthalten
  • auf Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte zu achten (also z. B. statt Weizen Hirse zu essen, statt dem hellen Salat aus dem Supermarkt den Feldsalat vom Bauern oder die Wildkräuter aus der Natur…)
  • auf jegliche Form von leeren Kohlenhydraten zu verzichten (Isolierte Zucker in allen Varianten, Weißmehl und alle Produkte daraus, sowie isolierte Stärke)
  • dich vor allem an stärkearmem Gemüse, Salaten, Sprossen, gesunden Ölen, Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten satt zu essen
  • genug Wasser (am besten aus dem Hahn mit einem hochwertigen Filter) und zuckerfreie Getränke zu nutzen
  • Kaffee zu reduzieren, denn er ist ein starker Nährstoffräuber
  • esse regelmäßig ausgewogene (an den Hauptnährstoffen nicht einseitig zusammengestellte) Mahlzeiten mit einigen Stunden Abstand
  • nimm dir Zeit zum essen und kaue alles genug, so ist auch die Nährstoffaufnahme besser
  • hochwertige Nahrungsergänzung zu verwenden, vor allem pflanzliche wie biologisches Gerstengrassaft oder / und andere sinnvolle „Superfoods“ und zusätzliche hochwertige Aminosäuren zu nutzen
    (Produkt-Tipps findest du auf der Checkliste, die du im letzten Teil downloaden kannst)

 

Entsäuern: schaffe ein gesundes Milieu

Zu dem Thema „Nährstoffmangel“ passt die Sache mit dem Säuren-Basen-Gleichgewicht. Übersäuerung entsteht, wenn der Körper über längere Zeit immer einen Defizit an Mineralien bei gleichzeitigem Überschuss an Säuren hat, die durch den Stoffwechsel entstehen. Nahrungsmittel, die sehr arm an Mineralien sind (isolierte Zucker und Weißmehl… ) aber auch solche, die viel Eiweiß enthalten (wie Fleisch, Fisch und Käse) , wirken daher übersäuernd.

Super toll ist es, vor einer Schwangerschaft eine Entsäuerungskur durchzuführen

Nutze einige Wochen oder Monate nur hochwertig, hauptsächlich basische Nahrung. Nimm gleichzeitig stark basische Nahrungsergänzung und z. B. Mineralpulver ein, trinke viel Wasser, bewege dich an frischer Luftt. Und nutze mehrmals die Woche Fußbäder oder Vollbäder mit basischem Badesalz.

Ein Baby ist umso gesünder, wenn der Körper der Mutter nicht ausgelaugt und übersäuert ist. Das Fruchtwasser hat natürlicherweise einen enorm hohen basischen pH-Wert, was zeigt, dass dies essentiell für die Gesundheit des Kindes ist. Wenn du deine Gewebe und Körperflüssigkeiten schon vor der Schwangerschaft entsäuerst, wird es dir und dem Baby viel besser gehen.

In Teil 3 geht es weiter zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft mit den Bereichen Fitness, Bewegung, Gewicht und Entgiftung.