Auf eine Schwangerschaft vorbereiten – Teil 1

Viele Frauen, die einen Kinderwunsch haben, machen sich Gedanken, wie sie sich auf eine Schwangerschaft vorbereiten können. Sie tragen ein hohes Bewusstsein in sich, dass das Kind bereits ab der Zeugung für sein Leben geprägt wird. Und dies betrifft tatsächlich zahlreiche Bereiche. Angefangen beim späteren Gesundheitsverhalten, über Schäden durch mögliche Schadstoffe, bis hin zu Glaubensmustern, die das Kind später in sich trägt.
So fragen sich sicher die ein oder anderen angehenden Mamas, wie sie sich bewusst auf eine Schwangerschaft vorbereiten können. Was sie alles bedenken bzw. tun können, um ihrem Kind das bestmögliche Fundament mitzugeben.

Mit Verantwortung, aber ohne Stress

Natürlich sind solche Gedanken nur möglich, wenn ein Kind geplant wird, und nicht spontan kommt. Und es macht auch keinen Sinn, sich wegen dieser Faktoren selbst Stress oder gar Schuldgefühle zu machen. Am besten wächst unser Kind immer auf, wenn wir einen entspannten Rahmen bieten. Wir tun als Eltern einfach unser bestes, und das, was wir nicht beeinflussen oder ändern konnten, das ist dann einfach so. Die Seele des Kindes kommt nicht durch Zufall auf diese Welt genau zu diesen Eltern, und so sind auch das Umfeld und die Umstände, in die es hineingeboren wird, ein Teil seines Seelenplans und gehören somit zu seinen selbstgewählten Lernaufgaben.

An dieser Stelle merkst du, dass ich in dieses Kapitel spirituelle Weltansichten und Wertvorstellungen mit einbringe. Das wird dir hier mehrfach begegnen. Wenn du mit diesen Ansichten nicht übereinstimmst, nimm daran bitte nicht Anstoß, sondern nimm dir aus dem Artikel einfach das heraus, was du gebrauchen kannst. Was für dich stimmig ist und Sinn macht. Oder übertrage meine spirituellen Ansichten auf deine eigene Weltsicht, soweit das möglich ist.

Einige der hier vorgestellten Themen kann man auch noch während oder sogar nach den Schwangerschaft tun, andere sind wichtig, dass man sie vorher erledigt. Das betrifft vor allem die körperlichen Faktoren.

Der Einfluss während der Schwangerschaft

In der Wissenschaft ist seit längerem bekannt, wie stark das Baby im Bauch der Mutter auf deren Gefühle, Gedanken und Erlebnisse reagiert, und wie sie es damit prägt. Es gibt zahlreiche Medien zu diesem Thema, beispielsweise von dem Zellbiologen Bruce Lipton. Empfehlenswert ist hier z. B. Das Video „Wie wir werden was wir sind“. Es erklärt wunderbar aus dem Blickwinkel der Epigenetik – die zu den neuen wissenschaftlichen Strömungen gehört – wie unser Umfeld sogar unsere Gene beeinflusst und aktiviert. Zum einen macht es die Bedeutung der Zeit während der Schwangerschaft klar, zum anderen eröffnet es aber auch bisher eher unbekannte Möglichkeiten in Bezug auf unsere Gene.

Wissenschaft und Epigentik

Wird in der Schule immer noch gelehrt, dass wir unseren Genen unser ganzes Leben lang ausgeliefert sind, und daran nichts ändern können, weiß die Wissenschaft inzwischen, dass dies ganz und gar nicht der Fall ist. Wir haben jeden Tag Einfluss darauf, welche unserer Gene abgelesen werden, welche aktiviert und welche nicht aktiviert werden. Und dies beginnt sogar bei unserer Ernährung. Hochwertige Nahrung ermöglicht beispielsweise, dass förderliche Gene für Langlebigkeit und Anti Aging überhaupt erst aktiv werden können, während dessen Fastfood sie verhindern. Zusätzlich gibt es einige quantenphysikalische Methoden, mit denen sogar bewusst an der DNA und den Genen gearbeitet werden kann.

Der Bereich der Epigenetik ist sehr spannend und ein so weites Feld, dass es hier den Rahmen sprengt. Ich möchte dir mit diesem kleinen Ausflug in die Wissenschaft nur ein Verständnis öffnen, warum manche Themen wichtig sind: Wie auch die Gedanken und Gefühle der Mama oder das, was in der Umgebung passiert und abläuft,  Und ich möchte dir klar machen, dass dein Kind gleichzeitig nicht mit einer Prägung und Genetik auf die Welt kommt, der es zwangsläufig den Rest seines Lebens ohnmächtig ausgeliefert ist. Dies entspannt dich sicherlich.
Dennoch macht es Sinn, einiges zu beachten, um deinem Kind die bestmöglichen Voraussetzungen mitzugeben.

Beim Schreiben des Beitrages musste ich feststellen, dass ich dazu wirklich viel zu sagen habe; und so habe ich mich entschieden, daraus mehrere Teile zu machen. (-:

Preconception Healthcare ist im Kommen

In englischsprachigen Ländern ist es anscheinend viel populärer, sich mit der Vorbereitung auf eine Schwangerschaft zu beschäftigen. Denn dort gibt es einen eigenen Begriff für die Branche: Preconception Healthcare. Also, die  Gesundheitsvorsorge vor einer Schwangerschaft. Ich hoffe, dass dies bei uns auch immer mehr werden wird, denn es ist bedeutend für die Gesundheit der ganzen Bevölkerung.

Zumindest bringe ich mit dieser Artikel-Reihe einen kleinen Beitrag ins Netz. Und ich freue mich über jede zukünftige Mama, die davon profitieren kann.

Übrigens bekommst du im letzten Teil dieser Reihe einen Link zu einer Checkliste zur Schwangerschaftsvorbereitung, die von einem Gesundheitscoach mit Schwerpunkt Preconception Healthcare erstellt wurde. Auf der Checkliste findest du auch Produkt-Tipps und Kontaktmöglichkeiten, wenn du professionelle Unterstützung suchst.

Ändere deine Gewohnheiten!

Kinder übernehmen von ihren Eltern prinzipiell erstmal alles. Vorleben ist weitaus wichtiger als Erziehung. Du möchtest nicht, dass dein Kind so viel Süßes essen und zu viel Fernsehen möchte? Dann ändere das zuerst bei dir, falls du es nicht schon getan hast.

Überlege dir, was du möchtest, was dein Kind nicht lernen (nachahmen) soll. Dann ändere zu dem Thema deine persönlichen Gewohnheiten entsprechend. Dein Kind lernt auch während der Schwangerschaft mit. Und da es schwieriger ist, deine Gewohnheiten zu verändern, wenn du schon schwanger bist, fang am besten gleich jetzt damit an. Das betrifft auch deine Ernährungsgewohnheiten, zu denen du folgend Tipps bekommst.

So und nun geht’s los mit meinen detallierten Tipps für dich: Lies in Teil 2 meine Empfehlungen wie du deinen Körper mit besserer Ernährung auf eine Schwangerschaft vorbereiten kannst!